Zwanghafte Ausgaben kaufen "emotional", was in bestimmten Fällen zu ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten führen kann. Eine Umfrage unter mehr als 5.000 Menschen mit psychischen Störungen ergab, dass 93% von ihnen in Zeiten der Verschlimmerung der Krankheit mehr Geld ausgeben. Beispielsweise geben Menschen mit bipolarer Störung in der manischen Phase tendenziell erheblich mehr Geld aus, was zu einer enormen Anhäufung von Schulden führt. Wie Bankanwendungen schutzbedürftigen Kunden helfen können, solche Situationen zu vermeiden.
Studie
Ich habe mit drei Menschen mit bipolarer Störung darüber gesprochen, wie sie mit ihren manischen Ausgaben umgegangen sind. Ihre Erfahrung zeigte, dass es für sie umso schwieriger war, ihre finanziellen Entscheidungen zu treffen, je einfacher es war, einen Kauf zu tätigen.
Positive Reibung hinzufügen
Basierend auf den Recherchen habe ich eine Hypothese aufgestellt: Bevor die Bank Geld vom Konto abhebt, kann sie den Benutzer auffordern, den Kauf am nächsten Tag zu stornieren oder zu bestätigen.
Zunächst schaltet der Benutzer die Funktion in den Einstellungen ein und legt das Limit fest.
Dann wählt er Geschäfte aus, in denen er tendenziell zu viel ausgibt. Ich habe Geschäfte gegenüber Kategorien ausgewählt, da Banken auf E-Comm-Plattformen wie Amazon oder eBay nicht erkennen können, zu welcher Kategorie ein Kauf gehört.
Nach der Bestellung erhält der Benutzer eine Benachrichtigung, dass der Kauf bis morgen eingefroren ist. Am nächsten Tag wird die Bank fragen, was mit dem noch nicht abgeschlossenen Kauf zu tun ist - stornieren oder bezahlen. Diese Abschreckungsmittel ermöglichen es dem Benutzer, eine fundiertere Entscheidung zu treffen.
Schlussfolgerungen
Dies ist natürlich nicht die einzige Lösung für das Problem des zwanghaften Einkaufens. Diese Funktion könnte jedoch ein kleiner Schritt in Richtung eines besser informierten Geldmanagements sein und gefährdete Benutzer in einer schwierigen Zeit schützen.