Bauman Bildung für alle. Zweiter Teil

Wir sprechen weiterhin über die Merkmale integrativer Bildung an der MSTU. Bauman. Im letzten Artikel haben wir Ihnen die einzigartige Fakultät des GUIMC vorgestellt und Programme angepasst, die weltweit keine Analoga haben.



Heute werden wir über die technische Ausstattung der Fakultät sprechen. Intelligentes Publikum, zusätzliche Funktionen, bis ins kleinste Detail durchdacht - all dies finden Sie in unserem Artikel.



Intelligentes Klassenzimmer der Fakultät von GUIMC



Alle Kurse in den ersten beiden Studiengängen werden in speziellen Räumen durchgeführt. Der Bildungskomplex umfasst: ein neues intelligentes Klassenzimmer, zwei klassische Klassenzimmer mit spezieller Ausstattung, Beratungszonen und ein Büro für die Aufnahme von Spezialisten.







Das moderne Auditorium für Vorträge und Seminare ist eine Computerklasse. Es hat jedoch einige interessante Funktionen. In der Mitte befindet sich ein Lautsprecher mit einem einheitlichen Schallfeld, mit dem der Schall in verschiedenen Teilen des Publikums gleich laut verteilt werden kann. Außerdem können die Schüler ihre Hörgeräte darauf einstellen und die Sprache des Lehrers ohne Lärm hören.







Da das Publikum "schlau" ist, erfolgt die gesamte Steuerung - vom Licht bis zur Animation auf dem interaktiven Whiteboard - von einem Tablet aus, dessen Arbeit von einem Laborassistenten gesteuert wird, der bei allen Paaren anwesend ist.



Das Publikum bietet verschiedene Optionen zum Anzeigen von Informationen. Zusätzlich zum interaktiven Whiteboard verfügt das Büro über zwei Bildschirme, die verwendet werden können, wenn der Übersetzer remote arbeitet oder Textunterstützung benötigt wird.







Es gibt auch einen FabLab-Bereich im Publikum, in dem sich verschiedene Geräte befinden: ein 3D-Drucker, ein Zeichenbrett, verschiedene Lötkolben und Werkzeuge. Hier haben die Schüler einen praktischen Teil der Ausbildung. In diesem Klassenzimmer gibt es beispielsweise Kurse in technischer Grafik. Nach der Arbeit in Autodesk Inventor können die Schüler das entworfene Teil in 3D drucken. So haben die Jungs die Möglichkeit, die von ihnen selbst geleistete Arbeit "praktisch" zu überprüfen, um beispielsweise zu bewerten, ob eine Mutter auf eine Schraube gesetzt wird, oder um ein Modell der erstellten Teile zu sehen. Hörgeschädigte Menschen haben einige Schwierigkeiten mit dem räumlichen Denken, daher vereinfacht diese Fähigkeit den Lernprozess erheblich.











An den Wänden des Auditoriums sind schallabsorbierende Paneele angebracht, die die Akustik im Büro verbessern. Über dem interaktiven Whiteboard befindet sich eine Kamera, die automatisch Vorlesungen aufzeichnet und das Material auf das persönliche Konto des Schülers hochlädt, wo jeder das Material nach dem Ende des Unterrichts erneut studieren kann.







Im Beratungsbereich können die Schüler nach Paaren verweilen, um ihre Hausaufgaben zu machen und alle Schwierigkeiten zu bewältigen, die bei der selbständigen Arbeit auftreten. Der Raum ist auch mit modernen Computern mit der notwendigen Software ausgestattet.











"Empfang" durch einen Audiologen und Psychologen direkt an der Universität



Das GUIMC-Schulungszentrum verfügt über ein Büro, in dem Konsultationen verschiedener Spezialisten stattfinden. Zum Beispiel hilft ein Bildungspsychologe den Schülern bei der Lösung persönlicher Probleme. Ein Audiologe wiederum begleitet die einzelnen technischen Mittel zur Rehabilitation der Schüler: Er richtet Hörgeräte ein und wartet sie, wartet bei Bedarf neue Modelle aus, macht Eindrücke, um Einsätze für verschiedene Geräte zu erstellen. Während des "Empfangs" wird mit dem Audiometer ein Audiogramm erstellt, das zeigt, bei welchen Frequenzen der Schüler gut hört und bei welchen - schlecht. Ferner werden gemäß diesen Daten einzelne Geräte von Schülern konfiguriert.











Und das alles direkt an der Universität. Aus diesem Grund müssen die Studenten nicht zu spezialisierten Zentren reisen, um technische Probleme zu lösen.



Wer arbeitet an der Fakultät



Während der gesamten Ausbildung arbeiten sowohl Lehrer aus der ganzen Universität mit Studenten als auch Fakultätsmitglieder des GUIMC, Gebärdensprachdolmetscher und technische Spezialisten zusammen. Mehr über alles.



Die Instruktoren des GUIMC unterrichten optionale Disziplinen: Hörsprachentwicklung, Semantik technischer Texte, Technologie besonderer Möglichkeiten. Das Anpassungsprogramm umfasst auch pädagogische, berufliche und soziale Praktiken. In solchen Paaren lernen die Schüler, wie sie einen Lebenslauf richtig erstellen, sich selbst präsentieren, sich mit dem Arbeitsmarkt vertraut machen und die Soft Skills zukünftiger Ingenieure "pumpen" können.



Lehrer klassischer Disziplinen kommen aus verschiedenen Abteilungen und vermitteln den Schülern die Grundlagenwissenschaften, berücksichtigen aber gleichzeitig die Besonderheiten der Paarführung in diesen Gruppen: Sie lesen das Material langsamer, wenden sich nicht ab und verwenden andere "Life Hacks".







Das Zentrum beschäftigt auch spezielle Tutoren, die zusätzliche Konsultationen mit Studenten der Mathematik durchführen. Jeder Schüler kann eine interessante Frage stellen oder um Hilfe bei der Lösung dieser oder jener Aufgabe bitten.



Gebärdensprachdolmetscher begleiten die Lehrer während des Unterrichts. Die Fakultät beschäftigt derzeit 13 Übersetzer. Dies ist das größte Team aller Universitäten, an denen hörgeschädigte Studierende studieren. In den langen Jahren der Arbeit an der MSTU haben Übersetzer sogar eine technologische Basis für technische Gesten entwickelt. Zum Beispiel kann der Begriff "Beugung" von jedem Studenten der Fakultät dank der Gebärdensprache verstanden werden.







Im nächsten Artikel zeigen wir Ihnen, wie das Studentenleben an der Fakultät verläuft, wie der Prozess der Beschäftigung mit Absolventen verläuft und teilen ihre Erfolge. Bleiben Sie dran und verpassen Sie keine neuen Artikel!



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