Wie Asiens IT-Einnahmen durch US-Sanktionen gegen Huawei beeinträchtigt werden könnten





Laut einem Bericht von Analysten von Standard and Poor's könnte das jüngste US-Sanktionspaket gegen das chinesische Unternehmen Huawei einen Umsatz von rund 25 Milliarden US-Dollar mit Technologieunternehmen im asiatisch-pazifischen Raum gefährden.



Huawei ist einer der größten Smartphone-Hersteller der Welt, und das Unternehmen ist Geisel eines Handelskrieges zwischen den USA und China geworden. Wie wird sich das auf das Tech-Geschäft in Asien auswirken?



Was ist passiert



Die US-Präsidentschaftsregierung drängte im Mai auf eine neue Regelung, nach der ausländische Unternehmen, die amerikanische Geräte zur Herstellung von Chips verwenden, eine spezielle amerikanische Lizenz für den Verkauf bestimmter Halbleiter an Huawei und seine Tochterunternehmen erhalten müssen. Gleichzeitig gibt es keine Hinweise darauf, dass zumindest jemand in absehbarer Zukunft eine solche Lizenz erhalten hat oder erhalten wird.



Huawei benötigt solche Halbleiter, um seine Smartphones und Telekommunikationsgeräte herzustellen. Die Konfrontation zwischen den USA und China bedroht den Umsatz von Technologieunternehmen im asiatisch-pazifischen Raum mit rund 25 Milliarden US-Dollar, haben Analysten von S & P berechnet. Zum Beispiel könnten die Sanktionen Taiwans Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. kosten. Bis zu 20% des Umsatzes und bis zu 7 Milliarden US-Dollar an Geld - das Unternehmen verwendet amerikanische Geräte und muss nach der neuen Regel vor Transaktionen mit Huawei die US-Zulassung einholen.



Andere Unternehmen in der Region werden indirekt darunter leiden - dies sind juristische Personen, die in irgendeiner Weise mit Unternehmen verbunden sind, die direkt vom neuen US-Verbot der Zusammenarbeit mit Huawei betroffen sind. Die Verluste eines solchen Geschäfts werden auf 18 Milliarden US-Dollar geschätzt.



Was sind die Ansprüche der US-Behörden



Zuvor hatte die US-Regierung Huawei auf die Liste der Unternehmen gesetzt - eine Liste von Unternehmen, mit denen amerikanischen Organisationen ohne besondere Genehmigung keine Geschäfte getätigt werden dürfen. Die amerikanischen Behörden sind überzeugt, dass die Aktivitäten des chinesischen Telekommunikationsgiganten die nationale Sicherheit und die Interessen der Vereinigten Staaten gefährden.



Insbesondere glauben die Behörden, dass Huawei absichtlich Lesezeichen für Hardware-Schwachstellen hinterlassen hat, die von den chinesischen Spezialdiensten für Cyberspionage verwendet werden könnten.



All dies ermöglichte es den US-Behörden, ihre Verbündeten zu drängen, die Verwendung von Huawei-Geräten für den Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen der nächsten Generation einzustellen. Gleichzeitig bestreitet das Unternehmen selbst Vorwürfe der Verbindungen zu den chinesischen Sonderdiensten vollständig.



Nicht nur Huawei



Die US-Behörden diskutieren Einschränkungen nicht nur für Huawei. Daher diskutiert das Land weiterhin eine neue Initiative - das Gesetz über die Rechenschaftspflicht ausländischer Unternehmen. Dieser Gesetzentwurf verpflichtet ausländische Unternehmen, die Tatsache zu beweisen, dass ausländische Regierungen keine Anteile an ihnen besitzen. Wenn dies nicht getan wird oder die amerikanischen Aufsichtsbehörden nicht in der Lage sind, eine Prüfung durchzuführen, kann das Delisting, dh der gewaltsame Rückzug der Aktien eines Unternehmens aus dem Handel an US-Börsen, zur Bestrafung werden.



Analysten glauben, dass die Rechnung hauptsächlich gegen chinesische Unternehmen wie Alibaba und Baidu gerichtet ist.



Bisher werden die Aktien der chinesischen Unternehmen Alibaba, Baidu und anderer uneingeschränkt an amerikanischen Börsen gehandelt. Dies bedeutet, dass Sie sie aus Russland kaufen können, ohne ein separates Maklerkonto bei ausländischen Maklern eröffnen zu müssen. Mit Hilfe des ausländischen Wertpapiermarktes der St. Petersburger Börse können Anleger 500 liquide Aktien führender Unternehmen in allen Sektoren der Weltwirtschaft kaufen, einschließlich aller Aktien des S & P 500-Index.



Um Transaktionen mit solchen Aktien durchführen zu können, benötigen Sie ein Maklerkonto - Sie können es online eröffnen .



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