Warum CDNs nicht benötigt werden: Einen alten Mythos entlarven

Die CDN-Technologie wurde entwickelt, um die Verbreitung umfangreicher Inhalte zu beschleunigen und die Stabilität des Online-Streamings zu gewährleisten. Für die meisten langsamen Geschäftsstandorte ist dies jedoch nichts anderes als eine zusätzliche Krücke, die in vielen Fällen das Problem nicht löst, sondern verschärft. Es sollte zugunsten einer einmaligen technischen Einrichtung der Internetressource aufgegeben werden.







Wie CDNs funktionieren



Content Delivery-Netzwerke arbeiten in zwei Hauptszenarien:



  1. Die Knoten im Netzwerk zwischenspeichern bestimmte Daten (die häufig von Benutzern angefordert werden) und stellen sie jedes Mal auf Anfrage bereit, ohne den Ursprungsserver zu kontaktieren.
  2. Inhalte vom Quellserver werden an alle Netzwerkknoten und von diesen an die Computer der Benutzer verteilt.


Im ersten Fall "fangen" CDN-Knoten Benutzeranforderungen ab, um die Datenübertragung zu beschleunigen und gleichzeitig die Belastung des Hauptservers zu verringern.



Im zweiten Fall werden Informationen in Echtzeit für alle Benutzer gesendet, geografisch verteilt nach Regionen, Ländern und Kontinenten.



Technologische Vorteile:



  • Die Fehlertoleranz wird durch die Verteilung schwerer Inhaltstypen aufrechterhalten, wenn die Webressource eine hohe Last erhält.
  • bietet zuverlässigere und schnellere Kommunikation mit geografisch nahen Verbrauchern mit geringeren Verzögerungen;
  • entlädt den Hauptwebserver.


Einer der wesentlichen Vorteile der Technologie ist die Möglichkeit, die Verteilung von Statik (CDN) und Server mit der Application Business Logic (API) separat zu konfigurieren, zu skalieren und zu bedienen. Mit Hilfe eines CDN ist es recht einfach und effektiv, ein Inhaltsverteilungsnetzwerk zu skalieren. In vielen Fällen ist dies eine kostengünstige Lösung, die gut auf ihre Aufgabe zugeschnitten ist.



Wie CDN funktioniert



CDN für kommerzielle Websites



Benötigt die durchschnittliche kommerzielle Website ein CDN mit langsamen Download-Geschwindigkeiten? Höchstwahrscheinlich nein. Das Content Delivery-Netzwerk löst die technischen Probleme einer solchen Ressource nicht, kann jedoch einige der Standardeinstellungen korrigieren (wenn der Netzwerkbetreiber solche Dienste bereitstellt).



Die Hauptfunktionen eines CDN liegen jedoch nicht in der technischen Optimierung, sondern im Ersatz von "Krücken" für die Übertragung schwerer Inhalte und die Verteilung von Daten über große Entfernungen. Die meisten Business-Websites benötigen dies nicht:



  • Sie senden nicht online an ein breites Publikum.
  • Normalerweise besteht kein zu großer Abstand zwischen den Benutzern und dem Server.
  • Sie servieren keinen schweren Inhalt.


Beispielsweise werden Videos von Drittanbieterdiensten (YouTube) hochgeladen. Und die Geografie der Datenübertragung ist häufig auf einen Bundesbezirk beschränkt - in einer solchen Entfernung ist der physische Geschwindigkeitsverlust zu gering, um die Geschwindigkeit der Ladestellen erheblich zu beeinflussen.



Es stellt sich heraus, dass für kommerzielle Internetressourcen ohne spezifische statische Inhalte aus dem CDN kein Vorteil besteht.



CDN-Schaden für die Website



Kann ein CDN einer Website schaden? Einfach und es gibt viele Beispiele.



Erstens erhalten Sie durch Auswahl eines CDN einen zusätzlichen Latenzpunkt, da das System jetzt durch die Verbindung eines anderen Knotens komplizierter wird und dies zu einer neuen Verschwendung von Ressourcen und Verzögerungen führt.



Zweitens ist ein CDN auch ein potenzieller Fehlerpunkt. Bevor Sie eine Verbindung herstellen, sollten Sie daher herausfinden, wo sich der Knoten befindet, wie das Routing im System konfiguriert ist und ob Standortfehler auftreten.



Bei alledem müssen Sie für die Dienste des Content Delivery-Netzwerks bezahlen. Und die Gebühr hängt meistens vom übertragenen Verkehrsaufkommen ab. Sie müssen zusätzlich die Datenmenge steuern, um Ihr Budget zu planen.





Serverausrüstung



Welche Probleme lösen CDNs nicht?



Der Geschwindigkeitsverlust aufgrund der Entfernung des Servers von den Benutzern ist normalerweise unbedeutend, und viele Unternehmensseiten enthalten keinen umfangreichen Inhalt. Es gibt jedoch andere akute Probleme, die für die Geschwindigkeit der Internetressource entscheidend sind:



  • nicht optimierte Bilder;
  • schwerer und unnötiger Code;
  • falsche Verbindung von JS und CSS;
  • Fehler in der Datenbankkonfiguration;
  • unzureichende Serverkapazität.


Ein CDN-Operator kann theoretisch Fehler negieren, die während der Entwicklung und in den Servereinstellungen gemacht wurden. Dies ist jedoch eine einmalige Arbeit, die auf der Seite des Standorts ausgeführt werden sollte - sie ist rentabler und sicherer.



Es gibt viele bewährte Beschleunigungstools, darunter serverseitiges Caching mit Nginx und Apache, CSS- und JS-Minimierung, Vorladen von Schlüsselinhalten, Foto- und Textkomprimierung, Datenkomprimierung und mehr.



Wenn die Site von erfahrenen Spezialisten entwickelt wurde und die technische Optimierung bestanden hat, ist es durchaus möglich, auf ein CDN zu verzichten.



CDN - für wen?



Viele Content Delivery Network-Stationen wurden weltweit gebaut. Sie befinden sich auf allen Kontinenten in verschiedenen Regionen, Ländern und Gebieten. CDN-Dienste sind gefragt - von wem?



Die Hauptnutzer von Content Delivery-Netzwerken sind Projekte, die mit großen und umfangreichen Daten arbeiten, auch in einem konstanten Datenstrom. Viele große Unternehmen bauen ihre eigenen Sender, über die sie Informationen an ein breites Publikum senden. Für sie ist die CDN-Technologie unersetzlich.



Der Standort eines in der Region Moskau tätigen Unternehmens mit einem Server in der Region Moskau benötigt keine Dienste für Content Delivery-Netzwerke. Und das Problem des langsamen Ladens wird einmal gelöst - indem technische Arbeiten an der Ressource selbst durchgeführt werden.



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